Vorgehensmodelle in der klassischen und der agilen Welt

TestmanagementDie Welt verändern, ein Bug nach dem anderen…

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Ein Problem zu lösen heißt, sich vom Problem zu lösen.

Goethe

Methoden und Verfahren


Klassisch
Die meisten Testprojekte werden klassisch-sequentiell durchgeführt, insbesondere bei großen und etablierten Organisationen und Prozessen. Die zugrundeliegenden Modelle sind meist das allgemeine Vorgehensmodell, das V-Modell XT, das Wasserfallmodell und das W-Modell.
Üblicherweise vergehen mehrere Monate, bis der gesamte Konzeptions-, Entwicklungs- und Testprozess durchlaufen ist.

Als Vorteile dieser Methode kommen in Betracht: Eingespielte, bewährte und qualitätsgesicherte Prozesse in etablierten Organisationseinheiten.

Nachteilig ist die lange Laufzeit und die Tatsache, dass neue Anforderungen nicht immer rechtzeitig im Prozess berücksichtigt werden. Das bedeutet, dass im Extremfall etwas entsteht, das so nicht benötigt wird.

Es gibt weitere Vorgehensmodelle in der klassischen Welt, so beispielsweise RUP.

Agil
Im Scrum-Prozess wird bei der agilen Vorgehensweise eher vermieden, dass der Kunde bei Auslieferung etwas erhält, was er sich so nicht vorgestellt hat.

In monatlichen Sprints werden die auslieferungsfähigen Artefakte erstellt. Hier wird der Kunde zur monatlichen "Mitarbeit" angehalten, um so ein releasefähiges, seinen Wünschen entsprechendes Produkt zu erstellen.

Scrum verwendet, wie auch in dem nachfolgenden Bild zu erkennen ist, Fachbegriffe wie Burndown-Chart, Retrospektive, Timeboxing, User-Story, Planungspoker.

In Scrum-Projekten gibt es von der klassisch Vorgehensweise abweichende Prozesse. Darauf muss eine Organisation allerdings erst vorbereitet werden.

Die Entwicklungsteams bestehen jeweils aus bis zu 9 Entwicklern. Dem Team zuzurechnen ist der Scrum Master und der Product Owner. Den klassischen Projektleiter gibt es nicht mehr, sehr wohl aber den Testmanager.

Es gibt weitere Vorgehensmodelle/Methoden in der agilen Welt, so beispielsweise Kanban und XP. Auch ist FDD (Feature Driven Development) zu dieser Gruppe zuzuordnen.

Wir sind in beiden Welten aktiv, in der klassischen als auch in der agilen.
Wir sind Ihr kompetenter Ansprechpartner, wenn es um den optimalen Methodeneinsatz geht. Besonders wichtig dabei ist die Identifikation der Erfolgsfaktoren, wie
  • Identifikation und Anwendung von Best-Practices
  • häufige und gute Zusammenarbeit mit dem Kunden
  • Einbeziehung von Entwicklern
  • Aufgaben-Priorisierung
  • iteratives Vorgehen/Timeboxing
  • Erhöhung der Transparenz
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Vorgehensmodelle in der klassischen und der agilen Welt
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