Organisationsmanagement

TestmanagementDie Welt verändern, ein Bug nach dem anderen…

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Natürlich kostet Qualität, aber fehlende Qualität kostet mehr.

Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger

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Im Qualitätsmanagement schlummern ungeahnte Potentiale und verborgene Schätze. Sie könnten gehoben werden, wenn jeder in seiner Arbeitswelt bereit wäre mehr Verantwortung zu übernehmen. Die Qualitätsmanager kennen die Methoden dafür, doch leider hört man ihnen zu wenig zu.

Hans O. Henkel

Organisationsmanagement


Alle Qualitätsmaßnahmen können wie folgt unterteilt werden:
Qualitätsmanagement

Um einem bestimmten Standard bei der Umsetzung des Qualitätsmanagements zu entsprechen werden Normen benötigt. Aus der Vielzahl der Qualitätsnormen sind die folgenden für uns besonders wichtig:
EN ISO 9000 definiert Grundlagen und Begriffe zu Qualitätsmanagementsystemen.
EN ISO 9001:2015 legt die Mindestanforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem fest.
EN ISO 9004 stellt einen Leitfaden dar, der Wirksamkeit und Effizienz des Qualitätsmanagementsystems betrachtet. Enthalten sind Anleitungen zur Ausrichtung eines Unternehmens in Richtung Total-Quality-Management (TQM).

ISO/IEC 25000 behandelt das Software-Engineering - Qualitätskriterien und Bewertung von Softwareprodukten (SQuaRE).

Eine traditionelle Organisation ist eher linear/hierarchisch geprägt. Eine agile Organisation eher iterativ. In der Softwareentwicklung wird traditionell nach der Wasserfall-Methode gearbeitet. In agilen Organisationen wird heutzutage meist die Scrum-Methode eingesetzt.
Agile Methoden werden in der Softwareentwicklung zu mehr als 75 % eingesetzt.

Das Wasserfallmodell
Nach der Zieldefinition des Produktes wird nach klar abgegrenzten Analyse-, Entwicklungs- und Testphasen nach einem vorgegebenen Plan sequentiell vorgegangen. Das führt zu relativ langen Zeiträumen und Ergebnissen, die der Kunde erst mit Abschluss des Projekts erhält.

Die Agile Methode
Der Prozess wird in kleine überschaubare Phasen unterteilt (Sprints) in denen bereits potenziell auslieferbare Artefakte, die bereits frühzeitig mit dem Kunden abgestimmt werden. Bei intensiver Mitarbeit des Kunden wird das Endprodukt den Wünschen des Kunden voll entsprechen. Nicht jede Organisation und nicht jedes Produkt ist für diese Methode geeignet. Scrum ist jedoch keine Entwicklungsmethode, sondern in Vorgehens-Framework.

Scrum
  • ist keine Entwicklungsmethode, sondern ein Vorgehens-Framework für Methoden der professionellen Softwareentwicklung
  • führt nicht zur massiven Erhöhung der Effizienz, bezogen auf ein einzelnes Produkt geht es auch nicht schneller und billiger
  • braucht hohe Professionalität erfahrener Entwickler
  • legalisiert kein Arbeiten auf Zuruf
  • Selbstorganisation braucht Führung
  • Vorsicht auch bei Festpreisprojekten!
  • ist nicht geeignet für jede Art von Vorhaben, z.B.
  • im Voraus genehmigungspflichtigen Produkten ohne fortlaufende Adaptionsmöglichkeit
  • Vorhaben ohne Produktcharakter
  • Produkte, die nur als Ganzes funktionieren
  • heterogenen Produkten mit langwierigen Integrationsprozessen

Die Organisationsstruktur passt sich dynamisch an den Wertschöpfungsprozess an.
Die Organisation befindet sich in fortwährender Kommunikation.
Nur das effektiv Planbare und Kontrollierbare wird geplant und nicht mehr.
Der Fokus liegt auf der kontinuierlichen und nachhaltigen Unterstützung der Produktlebenszyklen.
Verzicht auf Grossprojekte zugunsten ergebnisoffener Programme.
Das Portfoliomanagement liegt klare Entscheide und Vorgaben vor.


  1. Der Startschuss
  2. 100-Tage-Plan
  3. Auftragserteilung
  4. Transition-Team
  5. Pilot-Scrum-Team
Organisationsmanagement in der Softwareerstellung ist essentiell.
Wir unterstützen Sie in allen Bereichen des Organisationsmanagements und sorgen auch für eine Anpassung der klassischen Organisation an eine agile Organisation.
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Organisationsmanagement
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